schön diese Bilder, wollte den Winter auch durch den Sarek, hatte aber ziemlich besch... Wetter, bin ca. 1/2 Tag vor der Mikkastugan (an der Renvaktsstuga) wieder umgekehrt. Drum würde mich interessieren, wo die Bilder aufgenommen sind. Kannst Du einen Text hinzufügen ? Danke und Grüsse
fliege am 5.3. nach Gellivare und am 22.3. zurück. Werde mit dem Bus nach Ritsem fahren und von dort aus starten. Endpunkt ist entweder wieder in Ritsem oder in Saltoluokta. Die Route soll in den Sarek führen, habe jedoch eine Reihe von Varianten, die ich den Verhältnissen anpasse wie ich sie vorfinde. Grüsse Peter
wenn Du etwas hier im Forum stöberst, wirst Du feststellen, dass hier ´ne Menge Leute rumwuseln, die tatsächlich Erfahrung im winterlichen Norden haben. Dann stelle doch Deine Fragen mal konkreter. Sicher bekommst Du dann auch Antworten. Grüsse
noch´n Nachtrag (Fjaellraev hat ja das Ggepäckthema angesprochen): Je nach Gewicht brauchst Du auch unterschiedliche Schneeschuhe. Bist Du mit Ruchsack unterwegs, kommt natürlich viel mehr Last auf die Dinger, als wenn Du mit Pulka unterwegs bist (was auch geht, hab´ ich schon gesehen). Für die von mir benutzten MSR Evo Ascent gibt´s Verlängerungen um die Fläche zu vergrössern. Grüsse Peter
Hm, das riecht nach Grundsatzdiskussion. Ich kenne den Nordkalottleden nicht. Bin aber selber im Winter (März) schon in der Hardangervidda, im Padjelanta und im Sarek mit Ski und Pulka unterwegs gewesen. Bei meinen ersten Touren hatte ich zusätzlich noch Schneeschuhe dabei. Als Redundanz und um steiles und unwegsames Gelände bewältigen zu können. Gebraucht habe ich sie NIE. Bei der nächsten Tour im März 2010 werde ich sie nicht mehr mitnehmen (spart Platz und Gewicht in der Pulka). Ich denke, Schneeschuhe sind in unwegsamen, kuppigen, schwierig zu gehendem Gelände sinnvoll. Von der Lektüre von Peter Bickels Buch scheinen mir Abschnitte des Nordkalottleden diesen Kriterien zu entsprechen, nicht jedoch südlich von Abisko. Aber Deine Frage war ja, ob´s geht: Ja es geht, und man kommt auch voran. Nur vieeel langsamer als mit Schi, insbesondere bei den Abfahrten und Flachstücken. Wenn ich Schneeschuhe benutzt habe (hatte z.B. nach der Hardangervidda eine schöne Gipfelbesteigung des Gautastoppen über Rijukan), dann die MSR Denali Evo Ascent. Aber auf Langtour: niemals. Überlege nochmal, ob Du irgendwie deinen ´Hass´ auf Ski überwinden kannst (klingt ja irgenwie traumatisiert, so wie du das formulierst) Grüsse Peter
da das Schneeschmelzen und Kochen im Winter essentiell ist, lohnt es nicht, dort nicht zu knapp mit Brennstoff zu kalkulieren. Ich rechne für eine ca. 12-tägige Unternehmung ebenfalls satt 3 liter. Ich brauche etwa 1 liter in 5 Tagen, 2 liter nur mitzunehmen wäre mir zu knapp kalkuliert. Ich habe zudem noch als Redundanz einen Trangia-Spiritus-Brenner plus 0,5 liter Spiritus dabei. 3 liter klingt viel, tatsächlich musst Du Dir aber nur über die Differenz von 1 liter Gedanken machen. Und wie gesagt, das Kochen und Schneeschmelzen ist essentiell und Ende des Brennstoffvorrates ist gleichbedeutend mit dem Ende der Tour.... hoffentlich dann in Zivilisationsnähe....
You, always looking forward. Der nächste Winter kommt bestimmt. Dann bin im nächsten Jahr oben .. und habe einen Teil der Planungsarbeit schon gemacht. Grüsse Peter
guck mal unter restandfly.se. Die haben im Arlanda Airport Übernachtungsmöglichkeiten. Hätte ich meine diesjährige Wintertour in Lappland nicht abblasen müssen, könnte ich Dir sogar mit insider-infos dienen. Ich hatte dort gebucht, um die Nacht zw. 2 Flügen zu überbrücken. Ging alles sehr unkompliziert. Grüsse Peter
vielen Dank für Eure Beiträge. Inzwischen bin ich etwas gelassener und versuche das Jahr über die Motivation wieder aufzubauen. Für die nächste Zeit ist erst mal wieder Canoe und Kajak dran. Evtl. eine Seekajaktour in den westschwedischen Schären. Mal sehen, was der Sommer bringt.
bei mir geht´s am Do los. Ich fliege nach Gällivare, dort kaufe ich Nahrungsmittel und Brennstoff, dann mit dem Bus nach Ritsem und von dort in den Padjelanta und/oder Sarek. Genaue Route steht noch nicht fest, mache ich nach den Verhältnissen und meiner Neigung vor Ort fest.
Pulka und Schi kannst Du sehr wohl im Flieger mitnehmen. Ich mache das bei meinen Wintertouren jedenfalls. Bisher meist Frankfurt-Oslo. Nach der Buchung des Fluges ist es sinnvoll, die Pulka und den Schisack anzumelden. Fliege dieses Jahr von Frankfurt nach Gällivare via Stockholm. Ist schon alles in trockenen Tüchern. Grüsse Peter
ich bin ebenfalls Ende März / Anfang April dort oben unterwegs. Meine Tour habe ich allerdings vornerherein als Solotour angelegt. Wenn wir uns dort oben treffen, können wir gerne eine Zeit gemeinsam ziehen etc. Bzw. uns treffen und austauschen. Du kannst dann auch gerne an meinem Kocher zu Gast sein oder in der Nähe Dein Zelt aufstellen. Aber mir ist meine Unabhängigkeit sehr wichtig. Darum habe ich Dir auch bisher nicht geantwortet. Denn es wäre keine gemeinsame Unternehmung geworden. Eher Gleichzeitigkeit von Solisten. Viele Grüsse und eine schöne Planungszeit
vor einigen Jahren stand ich genau vor dieser Frage. Ich habe mich damals für einen Winterschlafsack mit Daunenfüllung entschieden und es nicht bereut. Die letzte Tour war ebenfalls in der Hardangervidda. Ich benutze allerdings einen Fleece-Schlafsack als Inlet. Habe also schon sowas wie eine Doppelkonstruktion. (der Fleece-Sack ist Sitzpolster, Pulkaschutz im Flieger usw....) Durch die ´Leichtigkeit´ des Fleeces geht das aber. Insgesamt aber würde ich nicht 2 ´normale´ Schlafsäcke ineinander stecken. Mir wär´ das zu viel ´Gewurschtel´. Und schwerer ist die Kombi dann allemal. Ich hatte im ersten Jahr einen Ajungkilak Tyin Winter dabei. Ein riesenfettes Teil. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn Du mit der Pulka unterwegs bist, auf´s Gewicht zu achten. Gerade auch in der Hardangervidda. Selbst im Ostteil der Vidda hast Du immer mal wieder Anstiege. Und die Kilos addieren sich. Stelle Dir dazu noch vor, Du hast mal chaotische Bedingungen. Im Schneesturm das Zelt auf/abbauen, ein/ausräumen, die Pulka packen. Das ganze noch evtl. bei Dunkelheit usw. Natürlich tust Du alles, solche Situationen zu vermeiden. Aber bei der Zusammenstellung der Ausrüstung auf Eigung für Chaos und einfaches Handling zu achten lohnt sich m.E. Grüsse und viel Spass beim Planen für die Hardanger-Vidda. Vor ´nem Jahr war ich in derselben Phase. Wird bestimmt ´ne tolle Tour. Peter
kein Grund, Dich zu entschuldigen. Habe ja gelesen, dass Du noch unterwegs warst.... OK, jedenfalls klingt das gut für meine Unternehmung. Wahrscheinlich werde ich dann Ende März aufbrechen und in den ersten zwei Aprilwochen unterwegs sein. Habe die Sonnenauf/untergangs-zeiten mir angesehen. Da sind die Tage Anfang März doch noch recht kurz. Und mit anderen Terminen wir´s auch entspannter, wenn ich erst nach Ostern unterwegs bin.
Vielen Dank und Grüsse Peter
PS.: wenn ich bei der Planung mehr ins Detail gehe, werde ich sicher noch mit der einen oder anderen Frage rüberkommen.
bin dabei, meine nächste Wintertour zu planen. In 2008 soll es entweder zum Padjelanta oder in den Sarek gehen. Die Touren der vergangenen Jahre habe ich viel weiter südlich (z.B. 2007 Hardangervidda) und meist in den letzten 2 Märzwochen durchgeführt. So um die Frühlingssonnenwende. Nun sind zu der Zeit in 2008 die zwei Osterwochen und halb Skandinavien ist im Fjäll oder sonstwo unterwegs. Deshalb möchte ich diese Zeit meiden. Wie sind Eure Erfahrungen zur Osterzeit in Lappland ? Als Alternativen denke ich mir entweder die beiden ersten März- oder die ersten Aprilwochen. Ist die Tageslichtzeit in den ersten Märzwochen noch zu kurz für Unternehmungen ? Ist es Anfang April schon zu warm, der Schnee schon zu weich ? Welche Erfahrungen habt Ihr zu den genannten Zeiten in der Gegend von Padjelanta und Sarek. Vielen Dank und Grüsse Peter
vor ein paar Tagen hatte ich noch geschrieben, dass ich am 27.03. nach Lappland zu meiner diesjährigen Wintertour aufbrechen will. Nun hat mich kurzfristig eine Grippe samt Halsschmerzen auf´s Lager geworfen. Ich war auf den Punkt nicht fit, körperlich und in Folge davon motivationsmässig. So habe ich am 27. mittags (der Flug wäre um 21:45 gewesen) noch alles abgeblasen. Entsprechend könnt Ihr Euch die Nacht und die Stunden vor der Entscheidung vorstellen !! Beschissen.... Ab Herbst habe ich geplant, mich gefreut, auf den Punkt hingelebt und dann alles den Bach runter..... Im Nachhinein hat sich das etwas entdramatisiert... Auf jeden Fall war die Entscheidung richtig - ich bin nicht fit. Natürlich habe ich gehadert. Bin 53 J. und habe nicht mehr alle Zeit der Welt, oder doch ? Wie geht es Euch mit solchen Situationen ? Habt Ihr sowas schon erlebt ? Wie geht Ihr damit um ? Eure Erlebnisse / Erfahrungen mit solchen Situationen (auch Abbruch während der Tour) würden mich interessieren. Danke und Grüsse Peter
@Anne Wenn dieses Thema in ein anderes Department gehört... bitte verschieben.