Hallo,
ich bin alles gegangen, auf deiner Liste, aber nicht so kombiniert
.
1) Die Zeit ist knapp bemessen, aber könnte ausreichend sein. Es gibt an der ganzen Strecke eigentlich gut Möglichkeiten, vorzeitig die Wanderung an Fjorden (Sörfjord, Hellemobotn) zu beenden, nur mit dem Abtransport kann es schwieirig werden (speziell im September).
2) Der Anspruch ist höher. Es gibt einige Watstellen, von denen manche Anfang Juli in der Schneeschmelze (
) an meine Grenze des Machbaren gingen. Wie das Anfang September aussieht, ist natürlich eine andere Frage, aber starker Regenfall können solche Situationen auch schnell mal herbeiführen. Auch ist die Tour nicht als reine Hüttentour möglich. Naja, und im Kartenlesen und Interpretieren sollte man sicher sein, mit "Markierung" haben manche Teilstrecken nicht viel am Hut.
3) Ich glaube, daß es viele Beschreibungen gibt von der Strecke Katterjåkk-Unna Allakas. Hier im Forum müssten einige versteckt sein, gleiches gilt für Cunojaure-Gautelis.
4) "Wenig begangen" ist wirklich schwer zu definieren, aber die Strecke ist auf alle Fälle lohnenswert.
Übrigens: Ich hab die Strecke durch das Dossagemvagge einmal als sehr schwieirg in Erinnerung und einmal als ziemlich einfach. Mit Cunojavri-Gautelis hab ich nur gute Erfahrungen gemacht, aber ich kann mir vorstellen, daß das bei Regen ein Fiasko sein kann. Es ist geländetechnisch dasselbe Fjäll, karg, hoch, stark verwittert. Bei Trockenheit eben angenehm zu wandern über viele große Steine. Bei Regen glipschig, wetterausgesetzt, schwer orientiert und schmerzhaft beim Fallen
.
Grüße
Anne