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  • Querung Stora Sjöfallet NationalparkDatum16.12.2017 19:05
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Ich denke, für den Bus wird es eine Lösung geben. Grund ist, dass die Busgesellschaft die "Haltestelle" Kebnats für unsicher erklärt hat ( https://ltnbd.se/hallplats-kebnats-indragen/ ). Der STF ist da schon dran (STF Saltoluokta auf Facebook). Da der Bus zwingend in Kebnats vorbei muss, ist dann in der Praxis auch interessant, wie es vor sich geht. Insbesondere, da sich die (Winter-)Haltestelle Kebnats von etwa der in Vakkotavare jetzt irgendwie nicht so dramatisch unterscheidet.

    Das Ganze ist genauso Quatsch, wie im letzten Winter und halbem Sommer, dass die Straße jenseits Stora Sjöfallet nicht für Busse befahrbar sei (weswegen auf so einen kleineren Bus gewechselt werden musste. Ich bin letztes Jahr lustigerweise dreimal mit diesem Bus gefahren (April, Juni und September), im September ging es dann wieder wie von Zauberhand weiter mit dem großen Bus. Großartige Baumaßnahmen müssten da also im Juli/August stattgefunden haben ).

    lg Anne

  • Querung Stora Sjöfallet NationalparkDatum05.12.2017 21:12
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Hi,

    im Februar müsst ihr im Prinzip mit Temperaturen bis -40°C rechnen. Das ist glücklicherweise selten, weil das ist wirklich arschkalt. Es ist auch mir bis heute nicht ganz klar, wie man damit planerisch umgeht. Solche Kälte beruht meist auf einer länger stabilen Inversionswetterlage, d.h. die Temperatur fällt auf -25°C und dann je Tag weitere 5-10°C. Währenddessen ist es ziemlich gutes Wetter. Ein Problem ist die Kälte nur beim zelten und vor/bei Beginn der Saison auch nachts in den Hütten. Beim Skilaufen ist das eher irrelevant, man macht dann eben keine Pausen. Die -25°C hat man im Februar regelmäßig.

    Das bedeutet letztlich aber auch, dass man (wir sind schließlich nicht in der Antarktis, sondern in einem nordschwedischen Wandergebiet) ein bisschen Roulette spielen kann und sich überlegen kann, wie tief man sich wirklich ausrüsten muss. Wenn ich beispielsweise jeden Tag in der Hütte übernachten könnte, müsste ich mich Schlafsacktechnisch nicht für -40°C ausrüsten, sondern könnte es bei -25° belassen und im Falle der Falle einfach in der Hütte schlafen.

    Auch sind derartige Kälteperioden wirklich selten. Man kann dann auch mal ausnahmsweise die Daunenjacke im Schlafsack anlassen und ähnliche Notbehelfe wählen.

    Die Kälte ist sicher eine andere, als man hierzulande hat. Die ungemütlichen -2° mit beißendem Ostwind und Regen, die hier in Hamburg dann und wann vorkommen, habe ich im Fjäll noch nicht erlebt (also schon, aber im Sommerhalbjahr). Allerdings ändert das wenig daran, dass -30°C eben einfach kalt sind und auch entsprechende Folgen wie Erfrierungen, nach sich ziehen können.

    Ich glaube, mit "Faserpelzen" ist heute keiner mehr unterwegs, scheint mir eine eher alte Quelle zu sein. Man muss sicher keine Daunenjacke mitnehmen, sondern könnte auch Wolle nutzen. Ich glaube nur, dass die Daunenjacke geschickter ist. Möglicherweise sind solche Tipps noch aus vergangenen Zeiten, als Daunenjacken sehr teuer waren.

    Normale LL-Skier reichen, wenn man auf Wegen während der Saison unterwegs ist. Im Februar im Stora Sjäfallet (auf Wegen oder ohne?) würde ich dann wohl doch zur Stahlkante raten. Von gespurten Wegen könnt ihr jedenfalls nicht ausgehen. Es hängt auch immer sehr davon ab, wo ihr wie sportlich unterwegs sein wollt.

    lg Anne

  • Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Früher war alles besser und als erfahrener Fjällwanderer ist man gegen Bein-, Armbrüchen und Gehirnerschüttungen wirklich immun (95% der Einsätze). Statistik können wir nicht, also machen wir einfach beim Gekreische mit und nutzen Einzelfälle zur Meinungsbildung.

    Hier Links zu den einzigen beiden Statistiken:
    https://polisen.se/Aktuellt/Nyheter/Geme...fjallraddningr/
    https://polisen.se/Norrbotten/Aktuellt/N...allraddningar-/

    Im Sommer (bis 31.8.17) gab es also 202 Einsätze, wovon 95% körperliche Gebrechen waren, das sind 192. Ob dies nun mehr oder weniger als früher sind, ist eigentlich vollkommen irrelevant, da es in Schweden in Fjällgebieten die Aufgabe der Polizei ist, diese Leute in die medizinische Versorgung zu überführen. Somit sind 10 Einsätze nicht wegen solcher Probleme gefahren worden. Ich finde das nicht sehr viel.

    Im Übrigen gibt es doch eine Statistik:
    https://www.msb.se/RibData/Filer/pdf/26045.pdf -> Seite 41 (43 im PDF)
    Nach dieser Statistik sind von 1996 -2010 keine großartige Veränderung der Einsatzzahlen zu erkennen und auch die ca. 300 dieses Jahres liegen nicht wirklich jenseits des Rahmens.

    Man könnte hier also wohl eher eine polizeiliches Interesse nach mehr Ressourcen vermuten. Angesichts steigender Touristenzahlen ist das vielleicht auch nicht ungerechtfertigt. In politischen Dimensionen könnte man sich sicher auch fragen, ob die Polizei die richtige der Fjällrettung übergeordnete Behörde ist, da bin ich aber zu wenig drin.

  • Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Naja,

    Zitat
    Delvis beror detta på en ökning av antalet besökare i fjällmiljö, men också på bättre statistikhantering av Polisen.


    Teilweise beruht dies [die größere Menge an Rettungseinsätzen] auf einer Steigerung der Besucher im Fjäll, aber auch an besserem Umgang mit Statistik seitens der Polizei - Wenn man in einem Jahr nur die Hälfte der Einsätze zählt, muss man sich nicht wundern, dass es im Jahr drauf doppelt so viele sind

    Meines Erachtens sind die Zahlen für Rettungseinsätze der schwedischen Polizei im Fjäll mit großer Vorsicht zu geniessen. Da werden auch einmal neben dem Hotel verirrte Wanderer mit Skoterunfällen in einen Topf geworfen, weil sie eben beide von der Fjällrettung "gerettet" wurden. Solange es keine Statistik über wirkliche Einsatzursachen gibt, ist es nur was für die schwedische Version der Bild.

  • Karten am KungsledenDatum19.07.2017 23:24
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Die Schweden haben sich glücklicherweise ebenfalls für "Open Data" entschieden. Das bedeutet, du kannst dir die viele Daten (nachdem du dir ein Konto gemacht hast), herunterladen (Lizenzbedingungen studieren). ( https://www.lantmateriet.se/sv/Kartor-oc...-oppna-geodata/ )

    Du solltest aber bedenken, dass man hin und wieder auch mal ohne elektrische Geräte dastehen kann und an der falschen Stelle wirst du ohne Karte ziemlich blöd aus der Wäsche gucken. Das kann bereits 5m neben dem Kungsleden sein oder südlich von Kvikkjokk auch auf dem Kungsleden. Man kann sich die Karten auch vor Ort kaufen, die Tyvek-Karten sind ziemlich leicht und riesig. Die könnt ihr außerdem als Zeltunterlage verwenden. Ich hab die Karten nun seit mehreren Jahren nicht gut behandelt und die sind immer noch nicht kaputt.

    lg Anne

  • Tjäktja >> NalloDatum26.06.2017 20:37
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Im Anhang ein Foto von der Strecke, oberhalb des Sees...

  • Tjäktja >> NalloDatum26.06.2017 20:35
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Wenn man von Alesjaure nach Tjäktja geht, biegt man etwas vor der Brücke über den Fluss zur Hütte "links" ab. Da geht es gut bergauf. Man hält sich am besten südlich oberhalb einer kleinen Verwerfung. Irgendwann ist man auf einmal zwischen zwei Bergen eingeklemmt. Ab da geht es noch ein Stückchen weiter bergauf und dann geht man durch ein kleines enges Tal. Dort ist es sehr karg. Man steigt dann zu einem See ab, oftmals über Schneefelder, da muss man etwas aufpassen, dass man nicht falsch geht und nachher an einer sehr steilen Stelle steht. Am See geht es dann vorbei und dann kommt man an einen Wasserfall und später an die Hütte in Nallo, nachdem man noch den Hausfluss durchwatet hat (was meistens kein Problem darstellt).

    Der hohe Teil des Weges von Tjäktja bis zum See ist nicht markiert und auch nicht ausgetreten, aber Wanderer haben hier und da Steinmännchen aufgeschichtet. Ab dem See ist der Weg leicht ausgetrampelt.

    Es ist ein schöner Weg, der bei ungeeigneten Wetterverhältnissen leider schnell unangenehm werden kann - z.B. liegt dort lange und später im Jahr früh Schnee und dann sollte man dort nicht unterwegs sein. Im Winter gibt es lawinengefährdete Stellen und ohne Sicht ist die Orientierung sehr schwer (zumal die Höhendifferenzen sich nur für erfahrene Skiwanderer auf den Langlaufbrettern eignen).

    lg Anne

  • Beste Anfahrt nach Abisko im AugustDatum18.05.2017 00:44
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Man muss beim Schlafsack im Herbst immer die Feuchtigkeit beachten. Ist man komplett durchnässt, alles nass und die Luftfeuchtigkeit bei "200%" liegt, dann sind so Angaben wie -5°C schnell hinfällig. Ich würde aber vermuten, dass das reicht für 95% aller Nächte im Zeitraum. Also d.h. damit kannst du vermutlich losziehen.
    Den Antelope finde ich etwas überdimensioniert, sowas ähnliches verwende ich im Winter.
    lg Anne

  • Beste Anfahrt nach Abisko im AugustDatum17.05.2017 20:10
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    In jedem Fall solltet ihr das erst in Schweden verschicken. Mit der Post geht es sicher auch. Bussgods müsste es auch in Stockholm geben. Vermutlich im Bussterminal direkt neben dem Bahnhof (Cityterminalen, über ein paar Rolltreppen).

    Je weniger Gewicht, desto besser, das sehe ich auch so. Wenn ihr Mitte August losgeht, und erst Mitte September ankommt, spart nicht unbedingt an der Wärme. Es kann schon recht frisch werden und den einen oder anderen Herbststurm mit oder ohne Schneefall geben. Man kann aber auch dann noch tagelang Sonne haben.

    lg Anne

  • Beste Anfahrt nach Abisko im AugustDatum16.05.2017 23:48
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    innerhalb Schwedens, besonders im Norden, nutzen die meisten zum Pakete verschicken "Bussgods". Das gibt man an einer Bushaltestelle oder beim Busfahrer ab, kostet ein paar Kronen und kommt ein paar Tage (4 vielleicht maximal) an. Einige Leute schicken sich so Wechselwäsche an ihren Zielort. Mir scheint, es funktioniert recht problemfrei.

    lg Anne

  • Beste Anfahrt nach Abisko im AugustDatum14.05.2017 11:28
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Hi,

    im Sommer fährt nachmittags ein Direktzug und spät abends ein Zug, wo man morgens in Boden umsteigen muss. Beide Züge haben ihre Vorteile, den frühen erreicht man z.B. aus Hamburg mit der Bahn kommend nur mit viel Glück und manchmal gewissen Eingriffen in die Fahrplanauskunft pünktlich, der späte hat den Vorteil, dass man sich direkt hinlegen kann. Je nachdem, wo man hinwill, muss man ggf. den einen oder anderen nehmen. Nach Abisko kommt man aber mit beiden.

    Da zu der Zeit diese unglückliche Massenveranstaltung "Fjällräven Classic" stattfindet, würde ich eine Woche eher oder später empfehlen (respektive den letzten Tag aus deiner Liste).

    lg Anne

  • Planung nördlicher KungsledenDatum11.05.2017 20:14
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Hallo Tobi,

    in den letzten Jahren kam man von Kvikkjokk im Sommer während der Sommerferien ganz gut weg. Nach den Sommerferien gibt es den "Schulbus" am frühesten Morgen wochentags, am Wochenende bis Mitte September einen Bus am späten Mittag. Vermutlich gibt es noch keine Infos über die Zeit im nächsten Schuljahr, das müsstest du dann in ein paar Wochen nochmal ausprobieren.

    20km am Tag sind vielleicht ein bisschen viel. Man kann das schaffen, aber für die erste weite Tour und im Herbst würde ich es nicht empfehlen. Neben dem Ausstieg über Nikkaluokta kann man auch in Vakkotavare aussteigen. Die "Beraterempfehlung" für Wandertouren liegt bei 15km pro Tag, wobei man schon auf mehr km kommen kann.

    Im Prinzip kannst du dir natürlich die Strecke bis Kvikkjokk in der Zeit vornehmen. Wenn du vor Vakkotavare bist, kannst du da sicher abschätzen, ob du noch bis Kvikkjokk kommst.

    lg Anne

  • Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Ich denke, eine Chance auf die Sondergenehmigugn hat man ohne Begründung, die nicht im Hund liegt, nicht.

    Diese Regeln bezüglich Hunde sind, so schätze ich mal, deshalb im Sarek so streng, weil das Gebiet keine Wanderwege hat, an deren Frequentierung durch Wanderer mit Hunden sich wilde Tiere gewöhnen könnten. Im Padjelanta wird es um die bis heute sehr traditionell gehaltene Rentierwirtschaft gehen. Am Ende ist es möglicherweise auch so, dass es die Verantwortlichen einfach genervt hat, dass wann/wo immer man Hunde an der Leine erlaubt, sich doch eine gewisse Menge von Hundebesitzern nicht an die Leinenpflicht hält.

    Vom Prinzip her ist der Sarek NP ein Gebiet, in dem sich die Natur vollkommen ungestört vom Menschen bestehen/erhalten soll - so ist die Intention dieses speziellen Parkes im Gegensatz zu anderen Nationalpärkern, die auch Erholung, Naturlehre o.ä. im Programm haben. Das bedeutet, dass wir als Wanderer da nur zu Gast sind. Du kannst dort wandern, die Natur geniessen, aber keiner zwingt dich. Entsprechend den Besuchsregeln, die der schwedische Staat im Namen der Natur aufgestellt hat, weil die Natur (leider) nicht sprechen kann, ist das eben ohne Hund.

    lg Anne

  • Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Hi,

    ich denke, es kommt auf die Jahreszeit an. Anfang des Sommers ist zu viel Wasser im Fluß, zur Zeit der Herbststürme auch, während der Elchjagd ist auch nicht so die prickelndste Zeit. Bleibt quasi Miite August. Man kann auf der anderen Seite natürlich weiter gehen bis man am Fuße des Vallavare/Prinskullen ist, von dort nimmt der Fährmann mit.

    Hunde sind in Sarek ausserhalb des Kungsleden und Padjelanta im Sommer verboten. Ausnahmen kann man wohl bantragen, ist wohl eher für Blinden- oder sonstige Assistenzhunde gedacht. Das Hundeverbot ist nicht willkürlich, sondern zum Schutze der Rentiere im Gebiet. Prinzipiell dürfen daher Hunde im Gebiet geschossen werden. Ansonsten ist es eine Gesetzeswidrigkeit, die entsprechend mit Geld-/Gefängnisstrafe bestraft wird.

    Ob sich das Hundeverbot nur auf die beiden Nationalpärker oder auch auf das Tjuolda Naturreservat bezieht, kann ich dir nicht sagen.


    lg Anne

  • Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Moin,

    Nahe Kvikkjokk gibt es keine Möglichkeit, den Gamajahkka zu furten. Früher gab es mal eine Brücke, vermutlich führen alte Wegereste auch immer noch dahin.

    Man kann dem Fluß vermutlich nördlich folgen und irgendwann nach den Zusammenflüssen von Njoatsos/Standar/... furten. Ich würde da allerdings auch fast behaupten, dass man da eher geringe Chancen annehmen kann. Der in der Karte eingezeichnete Weg ist praktisch nicht mehr existent, es handelte sich um einen explorativen Weg zum Rouvdekvarre, wo Eisenerz im Tagebau abgebaut werden könnte (diese Bedrohung ist meines Wissens auch nicht vollständig vom Tisch, wird zur Zeit aber nicht weiter verfolgt). Anfangs führt der Weg zu kleineren Hütten von Jägern.

    Ich glaube, die beste Info über diese Gegend findest du hier: http://www.utsidan.se/blogs/njoatsosvagge/index.htm

    lg Anne

  • Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Hallo Clau,

    Kompass und Karte reicht aus, im Prinzip ist der Wanderweg auch überall ausgeschildert, hier und da eben nur nicht als Kungsleden und verlieren kann man den Pfad überall, wenn man Pech hat.

    Mit der Nahrung wäre die Frage, wieviel du bereit bist, in Nahrung zu investieren. Kaufst du nur in Supermärkten ein? Dann wäre es im Extremfall die Strecke Abisko-Jäkkvik, respektive Abisko-Vakkotavare. Kaufst du auch (teurer und schlechtere Auswahl) in Hütten, ist es vermutlich eine der beiden Teilstrecken Kvikkjokk-Jäkkvik oder Jäkkvik-Ammarnäs, in etwa 80-100km, also ca. 3-7 Tage.

    Viele Grüße
    Anne

  • Vom Rago-Nationalpark nach StaloluoktaDatum21.11.2015 01:01
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Hallo,

    ich nehme an, das Buch (bzw. der Text des Buches) wurde zu einem Zeitpunkt geschrieben, als es entweder die Brücke noch gab oder aber noch Chancen für Wiederaufbau gab.

    Derzeit gibt es dort keine Brücke, der Fluß gilt als "unüberquerbar" und die Tour daher (ohne Gletscher) so sinngemäß nicht machbar. Eine Möglichkeit ist es, in Staloluokta Bootstransport mit den dortigen Samen zu vereinbaren. Ich denke, die fahren sowohl Duvggejahkka - Staloluokta, als auch, dass sie einen bloß über den Fluß setzen. Wie man die Tour vereinbart außerhalb Stalos ist natürlich schwierig (vermutlich ist kontakt über http:/www.padjelanta.com möglich.).

    lg Anne

  • Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Hallo,

    Ich denke, Nikka-Vakkotavare könnte etwas zu kurz für 8 Tage sein, selbst, wenn man langsam geht, aber es ist eine schöne Tour, die man ja auch z.B. mit einem Ausflug nach Tarfala oder "Probeangeln" am Teusajaure verlängern kann. Um die Hänge bei Teusajaure und Vakkotavare zu umgehen, ist es sinnvoll, die Tour andersherum zu laufen, dann muss man wenigstens nur bergauf. Den Hang bei Teusajaure kann man sonst auf der Skoterspur umgehen, viel Verkehr ist da normalerweise nicht. Vakkotavare kann man nicht realistisch umgehen (man könnte dem See folgen und kommt dann an einem Staudamm/Kraftstation kurz vor Vietas raus, das sind aber viele Kilometer Umweg).

    Was mir sonst noch einfiele, wäre z.B. der Kungsleden zwischen Ammarnäs und Hemavan in Schweden, Hardangervidda ist wohl auch eine Wahl (die ich kurz vor Ostern allerdings auslassen würde). Auch Jämtland/Sylane könnte in Frage kommen, dort gibt es sehr viele Hütten, die man beliebig kombinieren kann. Padjelantaleden ist etwas zu lang für den Zeitrahmen.

    Wenn ihr gerne in der Gegend bleiben wollt, lassen sich dort auch andere Touren unternehmen, z.B. nach Nallo/Vistas oder den Hütten auf der norwegischen Seite.

    lg Anne

  • Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Hallo,

    Ammarnäs ist eine Jugendherberge und hat keinen Shop. Aber es gibt (2009) einen Supermarkt im Dorf. Kvikkjokk wird mittlerweile nicht mehr als STF Fjällstation betrieben, der irgendwie doch, aber in privater Regie. Letztes Jahr hatten sie dort einen sehr kleinen Shop, in dem es aber auch fast alles gab.

    Meines Wissens gibt es auch in Jäckvik einen minimalen Laden, jedenfalls meine ich, dort früher einmal eingekauft zu haben.

    In Hemavan gibt es einen großen Supermarkt, dort sollte man Spiritus bekommen (nachfragen, das steht in Schwedens Supermärkten nicht da, wo es in deutschen steht...).

    lg Anne

  • finale Fragen vor der März TourDatum16.03.2015 00:17
    Foren-Beitrag von Anne im Thema

    Hi Christoph,

    - In den Hütten kann es feucht zugehen (Schnee wird in die Hüte getragen und schmilzt, ...). Da eignen sich Crocs und eine dicke Wollsocke am besten.
    - Ende März... Beide. Lässt man eine Jackensorte weg, tritt mit hoher Sicherheit das die andere Jackenart bedingende Wetterphänomen auf. Ich verzichte seit Jahren auf Wintertouren auf die Gore Tex-Jacke verzichten, aber "sinnvoll" wäre sie ein paar Mal durchaus gewesen ("notwendig" aber nicht, war nur etwas feucht).
    - Benzin gibt es vermutlich nicht in den Hütten
    - Wieviel Benzin ihr braucht, kann ich euch nicht sagen. Ich würde auch irgendwie empfehlen, das Wasser, das ihr den Tag über benötigt, in kochender Form in der Thermoskanne aus der Hütte/Zelt mitzunehmen. Schnee schmelzen ist aufwändig, zeitraubend und geschmolzener Schnee schmeckt nicht so wirklich. An den Hütten gibt es das gute Flußwasser.

    Viel Spaß schon mal!

    Grüße
    Anne

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